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  • Schleusener
  • 27.07.2015
  • 09:25 Uhr

Herstellung von Brennstoffpellets aus Biomasse statt Kompostierung im AWZ Wiefels

Der Kreistag bzw der zuständige Ausschuss mögen sich mit der Frage beschäftigen, ob die Herstellung von Brennstoffpellets aus dem AWZ Wiefels angelieferter Biomasse - insb. Laub und Pflegeholz - gewinnbringend und damit gebührensenkend eingerichtet werden könnte.

Die Firma florafuel aus München hat nach eigenen Angaben zusammen mit der Bundeswehr-Universität München ein Verfahren entwickelt, um aus feuchter Biomasse Brennstoff-Pellets (entsprechend DIN EN 14961-6) herzustellen, welche für die Verfeuerung in Biomasse-Kesseln geeignet sind. Da zum Trocknen der Biomasse Wärme benötigt wird, könnte ggf die ohnehin im AWZ anfallende Prozesswärme genutzt werden, wodurch diese eine sinnvolle Verwendung fände. Die erzeugten Brennstoffpellets hätten überdies einen deutlich höheren Markwert als der sonst aus Biomasse hergestellte Kompost, so dass ggf mit einer raschen Amortisation der Anlage zu rechnen wäre. Da außerdem sehr viel Biomasse angeliefert wird, kann von einem hohen Auslastungsgrad einer entsprechenden Anlage ausgegangen werden.

Insgesamt könnte dies dazu führen, dass die anfallenden biologischen Abfälle zu einem hochwertigen und CO2 sparenden Brennstoff verarbeitet werden könnten und der Verkauf könnte gleichzeitig noch zur Entlastung der Gebührenzahler führen.

Stellungnahme

Der Kreistag bzw der zuständige Ausschuss mögen sich mit der Frage beschäftigen, ob die Herstellung von Brennstoffpellets aus dem AWZ Wiefels angelieferter Biomasse - insb. Laub und Pflegeholz - gewinnbringend und damit gebührensenkend eingerichtet werden könnte.

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